Monday, May 16, 2022

Berlins Bürgermeisterin Giffey wurde bei DGB-Kundgebung mit Eiern beworfen. Die Polizei fahndet nach Eierwerfern.

SPD-Politikerin Franziska Giffey will am Tag der Arbeit eigentlich nur der arbeitenden Bevölkerung Danke sagen. Der Unmut im Publikum der Kundgebung ist jedoch enorm – und gipfelt in fliegenden Eiern in Richtung des Berliner Bürgermeisters.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) ist bei der zentralen Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in der Hauptstadt mit Eiern beworfen und ausgebuht worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, seien zwei Eier hintereinander aus der Menge geschleudert worden, die den Politiker aber nicht getroffen hätten. Ihre Sicherheitskräfte schirmten sie dann mit einem offenen Bildschirm und einem Plexiglasschild ab.

Giffeys Rede auf der DGB-Kundgebung wurde von Anfang an von Buhrufen und Gesängen begleitet und gestört. Die Menge forderte lautstark die Umsetzung des Berliner Volksbegehrens zur Enteignung von Immobilienunternehmen.

Der Landesbezirksleiter der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Wolf, kritisierte das Verhalten als „verachtenswert“. „Auch wer anderer Meinung ist, niemand hat das Recht, Veranstaltungen zu stören oder Andersdenkende körperlich anzugreifen“, erklärte Wolf.

In ihrer Rede dankte Giffey allen, die während der Corona-Krise unter erschwerten Bedingungen gearbeitet hatten. Gute Arbeit verdiene neben Beifall und Anerkennung vor allem eine faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen, so der Regierende Bürgermeister.

In ihrer Rede dankte Giffey laut Senatskanzlei allen, die während der Corona-Krise unter erschwerten Bedingungen weitergearbeitet hätten. Ihnen ist es zu verdanken, dass das Land gut durch die Krise gekommen ist. Gute Arbeit verdient faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen. Der Berliner Senat leistet seinen Beitrag, indem er den Landesmindestlohn auf 13,00 Euro anhebt

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